Konzerte

Da ich auch sehr gerne fotografiere, findet ihr auf dieser Seite Bilder von Konzertbesuchen.
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Alle Bilder © Andreas Schneider.

John Doyle & Mick McAuley

Da hatte Hubert Arnold mal wieder ein feines Schmankerl nach Beuel geholt...

Den Gitarristen John Doyle muss man wohl niemandem mehr vorstellen
Das Gründungsmitglied von Solas hat schon mit so ziemlich jedem bekannten Musiker aus der irischen Szene und darüber hinaus zusammen gearbeitet, u.a. mit Liz Carroll, Eileen Ivers, Karan Casey, Michael McGoldrick, Joan Baez sowie der von mir sehr verehrten Mary Chapin Carpenter.

Auch Mick McAuley ist Mitglied bei Solas und diversen anderen Bands und hat zwei wunderbare Soloalben produziert, von denen das erste, An Ocean´s Breadth mit zu den besten gehört, die ich bis heute kenne.

Mit zwei so hervorragenden Musikern konnte der Abend nur gut werden, und das wurde er auch, wie man hoffentlich an den Bildern sehen kann.

Celtic Days Hude

Zu den diesjährigen Celtic Days in Hude kamen diesmal gleich zwei meiner absoluten Favoriten, FLOOK und Julie Fowlis und damit potentiell zwei der besten Bodhránspieler, die die Welt kennt, John Joe Kelly und Martin O´Neill.

Leider stellte sich vor Ort heraus, dass letzterer anscheinend keine Zeit hatte und deshalb nicht dabei war.
Aber es war auch sehr schön und immer wieder beeindruckend, den Meister zu sehen und hören, mit dem zumindest für mich alles angefangen hat und der ganze Heerscharen deutscher Bodhránspieler zu ihrem Instrument gebracht haben dürfte.

Und die wunderbare Julie Fowlis live zu erleben ist eine Freude, die einem (leider!) auch nicht jedes Jahr vergönnt ist. Da war das Fehlen von Martin O´Neill zu verschmerzen, das hätte ich wahrscheinlich gar nicht ausgehalten... 😉

6. Poller Irish Night mit Trisit & Beoga

Bereits zum 6. Mal fand in Köln ein mir bis dahin unbekanntes Musikfestival statt.
Die kleine, aber feine Poller Irish Night hatte es geschafft, mit Trisit und Beoga zwei Bands einzuladen, von denen ich die erste noch gar nicht kannte.
Daher war ich hauptsächlich wegen der Hauptattraktion des Abends, Beoga, nach Poll gefahren und bekam stattdessen gleich zwei richtig tolle Formationen zu hören und natürlich zu fotografieren.

TRiSIT

TRiSIT ist eine neue und mir bisher unbekannte Formation aus Deutschland, wobei ich die drei Musiker, bestehend aus Michael "Mich" Neumaier (Geige), Alex Otto (Gitarre) sowie Thomas Gurke (Akkordeon) z.T. schon persönlich kenne.
Die drei beherrschen ihre Instrumente aus dem Eff-Eff und heizten dem Publikum als Vorband so richtig ein! Die launigen Ansagen mit zum Teil sehr trockenem Humor taten ihr Übriges, um ebenfalls für Stimmung zu sorgen.
Nach einer knappen Stunde mit mehreren Zugaben war die Stimmung im Publikum bereits sehr gut und in der Pause vor dem Hauptakt hörte ich auf den Gängen mehrere angeregte Unterhaltungen über die hohe Qualität der soeben gehörten Performance.

Beoga

Es war für mich bereits das vierte Mal, dass ich diese Band, die zu meinen persönlichen Top-Favoriten zählt, gehört habe und sie werden wirklich von Mal zu Mal immer noch besser!
Natürlich interessiere ich mich als Bodhranspieler besonders für Eamon Murray, den ich für einen der besten Bodhranspieler unserer Zeit halte. Daher war es für mich auch eine besondere Freude und Ehre, dass er Ralf und mich als Lehrer an meinem Bodhranworkshop untserstützt hat, welcher zufällig an diesem Wochenende stattfand.
Aber auch jeder andere Musiker in dieser Formation ist ein absoluter Virtuose auf seinem Instrument, und die Verstärkung durch Sängerin Niamh Dunne hat die Band nicht nur in optischer Hinsicht erfrischt...

Ich freue mich schon auf die 7. Poller Irish Night!

Dervish Leverkusen

Der Club Scala schafft es regelmäßig, hochkarätige Bands an Land zu ziehen. Dieses Jahr gehörte Dervish dazu, was ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen wollte. Und es hat sich gelohnt! Aber seht selbst...

Solas Leverkusen

Dieses Jahr bot sich mir zum zweiten Mal die Gelegenheit, meine All-Time-Favourites Solas live und in Farbe zu sehen, noch dazu im nicht weit entfernten Leverkusen. Klar, dass ich mir diese Chance nicht entgehen ließ! Leider fehlte an dem Abend die Geigerin Winifred Horan, was zunächst ein großer Verlust erschien. Aber die übrigen Bandmitglieder haben einen das schnell vergessen lassen! Geradezu erschreckend, was für einen Druck die drei Jungs um Sängerin Máiréad Phelan machen können...

Celtic Supernight Hamburg

Während eines Kurzurlaubs in Hamburg und einer Stippvisite bei Ralf haben wir so nebenbei die "Celtic Supernight" mitgenommen.

Insgesamt drei Bands gaben sich an diesem Abend die Ehre, allen voran Martin Hayes & Dennis Cahill, die ich zuvor schon einmal in den Niederlanden gehört hatte. Ihre CD "Live in Seattle" gehört zu meinen IrTrad Top Ten Alben, ein must-have! Für mich das Highlight des Abends!

Es folgten das Mártin O Connor Trio sowie ein Sean-Nós-Sänger namens Iarla ò Cionáird, welcher im Wechsel von den Gitarristen beider Bands begleitet wurde. Beides ebenfalls sehr hörenswert!

Solas at Schloss Morsbroich

Noch nie hatte ich meine Lieblingsband live gesehen! Aber das sollte sich jetzt ändern. Überraschenderweise spielten die vier Musiker von Solas im Schloß Morsbroich, einem Konzertort, den ich bis dahin noch gar nicht auf dem Schirm hatte...
Das ganze war open air und das Wetter hätte gar nicht besser sein können!

Vor ca. 150 Zuhörern begann der Nachmittag mit der Band Dhalia´s Lane, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Was die fünf Musiker auf diversen, auch nicht-traditionellen Instrumenten an irischen Tunes, bretonischen und französischen Stücken sowie Eigenkompositionen spielten, konnten sich wirklich hören lassen. Auch die Show kam nicht zu kurz und heizte das Publikum schon mal vor...

...für die eigentliche Hauptattraktion des Tages, Solas!

Was für mich Solas zu meiner absoluten Lieblingsband macht ist die Tatsache, daß sie in jedem neuen Set, und teilweise sogar innerhalb eines Sets einen völlig neuen Sound kreieren können, weil jeder der Melodiespieler mehr als ein Instrument einfach perfekt beherrscht!

Allein die Liste der Instrumente, die Frontman Seamus Egan spielt, ist so unglaublich lang wie seine Virtuosität auf jedem einzelnen davon: Flute, Tenor Banjo, Mandoline, Gitarre, Tin und Low Whistle sowie, wie könnte es anders sein, Bodhrán. Leider hat er letztere als einziges nicht ausgepackt, ansonsten hat er wirklich alles live und absolut beeindruckend gespielt.

Um mehr über die restlichen Bandmitglieder zu erfahren, solltet Ihr Euch unbedingt mal die Bandwebseite anschauen!

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