Who is Who

Auf dieser Seite stelle ich Euch einige meiner Lieblings-Bands in der Szene vor. Bei einigen gibt es bereits einen Bodhránspieler, so dass man sich Ideen für die eigene Rhythmic holen kann. Natürlich kann man auch versuchen, denjenigen zu kopieren. Andere Bands haben keine Bodhrán und eignen sich hervorragend zum Begleiten.

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Beoga

Beoga ist eine der modernsten und erfolgreichsten Bands, die es derzeit gibt.

Völlig unerschrocken mischen die 5 Musiker die unterschiedichsten Musikstile und Richtungen mit der traditionellen irischen Musik.
Heraus kommt ein einzigartiger Klang, der beim Hören immer wieder für Überraschungen sorgt.

Dass Eamon Murray zu den derzeit besten Bodhránspielern weltweit gehört, soll hier auch noch erwähnt werden. Erst wenn man versucht, seine Grooves nachzuspielen merkt man, wie virtous und komplex sein Spiel tatsächlich ist.

Flook

Flook besteht aus den vier Musikern Sarah Allen (Flute), Brian Finnegan (Whistle), Ed Boyd (Gitarre) und dem Uhrwerk John Joe Kelly an der Bodhrán.

Nach einem Konzert im Jahr 2002 war ich sofort Feuer und Flamme sowohl für die Musik als auch für die Bodhrán, so dass ich mich sofort auf die Suche nach einem Workshop gemacht habe.

Die Band hatte Ende 2008 eine unbestimmte Pause angekündigt, spielt aber seit ein paar Jahren wieder vereinzelte Konzerte.

Besonderes Merkmal der Band ist aus meiner Sicht der druckvolle Groove von Gitarre und Bodhrán, die zu jedem Zeitpunkt absolut synchron spielen.

Solas

Solas ist eine irisch-amerikanische Band, die es bereits seit 1996 mit wechselnden Besetzungen gibt.

Der ganz besondere Sound der Band entsteht dadurch, dass die meisten Mitglieder mehr als ein Instrument perfekt beherrschen und diese tweilweise innerhalb eines Sets wechseln.

So spielt alleine Gründungsmitglied Seamus Egan ganze 6 Instrumente (!), insgesamt kommt die derzeit 5-köpfige Truppe auf 10 Instrumente plus Gesang.

Eine Bodhrán ist nur selten zu hören, wird aber auch nicht wirklich vermisst. Dafür ist die Musik perfekt zum Begleiten und Mitspielen geeignet.

Lúnasa

Lunasa bezeichnen sich selbst ganz bescheiden als "the hottest Irish acoustic group on the planet".

Tatsächlich gehören die Bandmitglieder Seán Smyth, Cillian Vallely, Kevin Crawford und Trevor Hutchinson mit zum feinsten, was die irisch-traditionelle Musik Irlands vorzuweisen hat.

Außerdem ist Ed Boyd von Flook seit 2012 fester Bestandteil der Band, die ebenfalls ohne Bodhrán auskommt.

Der Sound ist stark geprägt von Flute und Uilleann Pipes.

 

Leveret

Die Band Leveret habe ich erst 2017 kennen gelernt, als sie ein Konzert in Bonn gespielt hat.

Die drei englischen Musiker Andy Cutting, Sam Sweeney und Rob Harbron haben sich ganz der traditionellen englischen Musik verschrieben.

Dabei wirkt die Musik weniger arrangiert, sondern ist geprägt von der Fähigkeit der drei, sehr schnell und genau auf die Mitmusiker zu reagieren.

Heraus kommt ein sehr dichten Sound, der interessanter Weise ganz ohne Rhythmusinstrumente auskommt. Diese Band muss man unbedingt live erlebt haben!

Julie Fowlis

Julie Fowlis ist eine Sängerin von der Insel North Uist von den äußeren Hebriden.

Zusammen mit ihrem Mann Éamon Doorley und dem schottischen Geiger Duncan Chisholm hat sie bereits 6 Solo-Alben veröffentlicht. Dabei singt sie mit ihrer markanten Stimme vorwiegend auf schottisch-gälisch und spielt dazu noch Flute, Tin Whistle, Melodion, Akkordion sowie Scottish Small Pipes.

In unregelmäßigen Abständen wird sie begleitet von Martin O´Neill, dem meiner Meinung nach besten Bodhránspieler, den es derzeit gibt.

Navan

Navan sind vier Musiker aus Amerika, die A-capella Stücke aus den verschiedenen  Regionen der keltischen Musik im jeweiligen regionalen Idiom singen.

Vertreten sind unter anderem Schottland, Irland, Wales, Cornwall, die Isle of Man sowie die Bretagne.

Seit einiger Zeit ist es um die Band leider sehr still geworden. Ich vermute daher, dass sie sich aufgelöst haben, aber die bisherigen 4 CDs sind allesamt sehr schön und hörenswert!

The Feddigans

Die Feddigans sind 4 Musiker aus Deutschland, genauer gesagt aus dem Rheinland, die sich seit nunmehr 15 Jahren dem irischen und schottischen Folk verschrieben haben.

Zu ihrem Repertoire gehören wunderbare Balladen sowie fetzige Tunes, dargeboten auf höchstem Niveau und mit sehr viel Spielfreude.

Eines der Bandmitglieder, Wolfgang Schwarz, ist ein ehemaliger Bodhránschüler von mir. In der Band spielt er meistens Schlagzeug, was genauso hervorragend zur Musik passt.

Reel Bach Consort

Das Reel Bach Consort entstand, nachdem sich der studierte Kirchenmusiker Hubert Arnold und das Urgestein der irischen Musik in Deutschland, Tom Kannmacher kennen gelernt haben.

Die Band besteht aus 10 Musikern aus der Bonner Region, die seit dem Jahr 2007 sehr erfolgreich irische Tunes mit der Musik von Johann Sebastian Bach vermischen, die dieser während seiner Irlandreise komponiert hat.

Ich habe das große Vergnügen, seit 2008 Bestandteil der Band zu sein, in der neben der Bodhrán noch Akkordeon, Banjo, Cembalo, Fiddle, Flute, Gitarre, Harfe, Kontrabass, Uileann Pipes und Whistles gespielt wird.

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